Hier ein neues Kapitel aus meinen vergangenen Tagen - Wochen - Monate.

4 Jahre ist nun sehr wenig passiert und nun gibt es Neuigkeiten .

Wiedermal habe ich ihn auseinander gebaut um mich diesmal mit dem Unterboden zu beschäftigen.

Ziel ist es, alles zu erneuern um dort nicht mehr dran zu müssen.

Man ist ja nicht mehr der Jüngste ;-)



Es wurde schonmal in der Vergangenheit mit Unterbodenschutz am Unterboden eine Schutzschicht aufgetragen, die natürlich ihre Arbeit bis heute gut verrichtet hat .

Sieht aber natürlich nicht ganz so schön aus.

Dreck und die letzten 55 Jahre verrichten natürlich ihre eigene Ausstrahlung.

Also war jetzt meine Zeit gekommen.

Flex und einige Drahtbürstenaufsätze sind hier zum einsatz gekommen.


Nach Stundenlanger Arbeit und schmerzen in den Armen und Nacken war es doch schön anzusehen wie es blank wurde und zum Glück keine Löcher erschienen sind ;-) -


Dann ging es los und es wurde 1x mit Rostschutz grundiert.

Danach wurde in den Radhäusern antidröhn aufgetragen, bevor ein

zweites mal mit Rostschutzgrund komplett alles versiegelt wurde.




Nachdem alles gut abgelüftet war wurde ein paar Tage später sämtliche Nähte/ Blechkanten versiegelt und abgedichtet .



Nachdem dies erledigt war konnte ich endlich den Lack auftragen ;-)

Nach so vielen stunden Arbeit kann man endlich das Ergebnis sehen.

Die Neugier ist schon recht groß, man will ja wissen wie es aussieht.

Zwei mal musste ich darüber Lackieren, da der Unterboden mit der ersten Farbe recht dunkel geworden ist-


Hurra, geschafft, jetzt kommen die schönen Arbeiten.

Weiter geht es, neue Bremsleitung und Benzinleitung montieren.


So, jetzt wird es spannend.

Mein Fahrwerk ist da, nach monate langer Suche und Recherche habe ich etwas gefunden,

was mit wenig Arbeit umgebaut werden kann und passen sollte .






Als erstes braucht man natürlich erstmal ein paar alte obere Tragarme zum zerschneiden.



Da ja nur der Rahmen benötigt wird sollte oder muss der Rest verstärkt werden, um später ein gutes gewissen beim fahren zu haben.



Dann erstmal grob ein wenig farbe drauf und weiter geht´s




So, jetzt werden Späne gemacht.
Erstmal das vorhandene Federblech vorsichtig entfernen, evtl. braucht man es ja noch, oder wieder   .
Wird auf jeden Fall nicht entsorgt und schön ins Regal gelegt .



Schaut dann nach einigen versuchen so aus


Dann ein neues Blech fertigen damit alles wieder so stabil ist wie vorher


Zum Schluss einschrauben und fest verschweissen




Danach erstmal grob schleifen


Standard Domlager passend umgebaut von 2loch auf Mustang 3loch Aufnahme.

Wie schon am Anfang gesagt, es wird alles nur so gebaut das im schlimmsten fall alles auf Original zurück gebaut werden kann ohne wieder gross zu basteln.
Aber wie ich was erstelle habe ich natürlich schon Wochen vorher geplant.


Einmal probehalber eingebaut und passt ....... ;-)

Danach grob einmal  Lackiert, soll später mal komplett gemacht werden.



Als nächstes die passende Domlager abdeckungen umbauen .



Danach die 4 Löcher zuschweißen und passende neue bohren.


Dann nur noch schleifen, feilen und Lackieren .




Damit wäre oben alles erledigt, nun geht s unten weiter .


Nun, als nächstes muss ich mich um die Position von diesem Bauteil kümmern 


Die meisten wissen was es ist und viele wissen auch das diese gerne mal gebrochen sind weil sie zu alt waren und das Material natürlich mitaltert .
Aber dazu später mehr .


Da das Fahrwerk eine neue Position erhält kommt auch hier ein neues Bauteil hin, schonmal grob hergestellt und ausprobiert ob es passt 



Dann habe ich mich an die originale Richtung orientiert  .


und danach mit etwas mehr Mühe das Bauteil zurecht geschliffen .


Nach dem messen und markieren auf dem vorherigen Bauteil  schlussendlich die fehlenden Bauteile geschnitten .



Als nächstes eine passende Büchse drehen lassen, aus Stahl, die ich später auf einer Platte verschweissen kann, für das Passlager, was man bei bedarf auch immer wieder wechseln kann.


Fertig geschweißt und lackiert sieht es dann so aus .


Hier die ersten Bilder der montage ...




Inkl. verstärkung von unten


Ausreichend platz ist vorhanden



Bei tiefergelegten Mustangs besteht das Problem, das das obere Kugelgelenk
beim einfedern des öfteren am Anschlag ankommt und dadurch das Gelenk frühzeitig zerstört.

wird hier sehr gut erklärt ......
www.youtube.com/watch?...amp;t=779s

Auch dieses Problem möchte ich umgehen und habe mir ein " Ball Joint Wedge Plate Kit " besorgt



sieht dann verbaut so aus


So weit , so gut .
Ich behaupte jetzt mal ...... passt


Zum guten schluss ja noch was für den Motorraum  

Der soll ja auch wieder Ansehnlich werden 


Sieht dann schlussendlich so aus 




Während der Umbauzeit hatte ich natürlich auch den Wunsch auf Scheibenbremse umzubauen, was aber leider, durch die hohen Preise der Bremsanlagen erstmal zurück geschoben wurde.
Durch zufall konnte ich im Netz Teile ergattern, die evtl. auch andere schon verbaut haben.
Diese waren halbwegs gut, brauchbar, aber auch günstig.




Bremsscheiben ohne abnutzung mit leichtem Flugrost gehörten auch dazu .



Interressant wird es jetzt evtl. für den einen oder anderen, der evtl. hier seine Bremse erkennt.

Dadurch, das mir ein paar Teile fehlten und ich auch neue Bremsbeläge haben wollte, machte ich mich im WWW auf die suche nach dieser Anlage.
Es hat zwar sehr lange gedauert, aber ich bin fündig geworden und habe mir durch das herausfinden des Typs natürlich sofort das aufarbeiten der Bremssättel ergespart.  

Der Anbieter der diese Set`s verkauft hat oder immer noch anbietet hat teile vom folgenden Fahrzeug verwendet.

" Chevrolet Cavalier 2,8 Liter V6 von 1989 "   

Habe natürlich erstmal mit mulmigen gefühl und ein wenig Risiko die neuen Sättel und Bremsbeläge und auch die dazugehörigen Bremsschläuche bestellt, aber es passte alles und dazu noch günstig        
Die Bremsscheiben einmal kurz aufgearbeitet und die neuen Bremssättel mit belägen verbaut. Bremsschlauch dran und fertig  



Da wir inzwischen ja im Corona Jahr 2021 angekommen sind hat man ja viel zeit um zu Basteln.

Es hat was hiermit zu tun,ihr erinnert euch evtl. noch daran....


Mir viel auf, das das Thema öfters mal kam , das die Zugstrebe bei aussergewöhnlicher beanspruchung / Belastung evtl. auch durch tieferlegung des Fahrzeugs brechen kann.
Hat natürlich vielleicht auch was mit dem alter zu tun.

Dieses Thema habe ich beim Fahrwerkbau berücksichtigt und diese teile ( siehe oben ) schon direkt mit gebaut .

Danach für die gegenüberliegend Seite


Uniballgelenke besorgt und in der Schlosserei aus 2 Volleisen in 1 zoll stärke die passenden rechts - links innengewinde drehen lassen .



schaut dann eingebaut so aus ...........



hier bricht nichts mehr  und die machen jede Bewegung mit  .


Als nächstes die Fächerkrümmer wickeln und montieren .



Inzwischen ist auch die Shelby GT350 Auspuffanlage gekommen .





Und genau diese muss natürlich schnell montiert werden ;-)


Inkl. H-Pipe



Der Umbau von Einkreis auf Zweikreis Bremsanlage hatte inzwischen Thema bei mir gefunden. 

Dieser war etwas schwieriger wie erwartet.

Ursprünglich war es mal so verbaut.



Der im Zuge des Motortausches gegen dieses System getauscht wurde.


Man hört immer wieder das man es entweder bei diesem System so lässt oder man die Variante hat bei Zweikreis auf den Bremskraftverstärker zu verzichten.


Dritte variante wäre alles neu zu kaufen und teuer zu bezahlen, was ich aber nicht wollte.

Mir lag es nah eine Lösung zu finden die mich zum Ziel bringt und anderen evtl. auch beim Umbau hilft, da dies ein weit verbreitetes Problem ist.




Einfach einen vom 67er nehmen funktioniert nicht, wie zu erkennen, ist dieser zu lang und zu hoch so das er nicht an dem Dom vorbei passt und die Export Brace auch nicht mehr aufliegen kann.

Nach etlichen Versuchen und Fehlkäufen habe ich schlussendlich diesen gefunden .




Durch die einzigartige Befestigung des Deckels ist es möglich diesen zu verbauen .

Zusätzlich ist er noch ein wenig kürzer, nicht viel, aber ausreichend.

Somit passt er ganz knapp bis zum Dom und nach oben ist auch ausreichend platz für die Export Brace.


Hier kann man sehr gut erkennen wie knapp es ist.


So schaut es dann aus .




Endlich ist es soweit, meine neuen Lower Control Arms sind da.

Rennsport Technik für die Strasse ........



Nun ist das Fahrwerk sicher und komplett, da die unteren Traggelenke auf "Zug" Standhalten müssen,im gegensatz zu original Traggelenken, die auch inzwischen ausgeschlagen waren.

Selbst die Motagehalterung am Rahmen ist gelagert, nicht wie original in einer Gummibuchse.


Hier mal der Vergleich zum Original .



Eingebaut sieht es dann so aus , Wunderschön .... 


Hinten haben rote Konis ihren Platz gefunden und sind eine gute Kombination zum vorderen Umbau.



So, nun ab auf die Räder 


Erste Probefahrt erfolgreich abgeschlossen und ich muss sagen das ich nicht einen Moment bereue.

Dieser Umbau ist das beste was ich in den letzten 10 Jahren erlebt habe.